Vizeweltmeistertitel im Team-Sprint!

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Was für ein Wochenende in Lausanne! Grandioses Wetter, geniale Zuschauer, eine perfekte Organisation und ein super Team, dass am Sonntag zu WM-Silber stürmte! Und ich mitten drin :-)!

Ich verbrachte die letzten 2 Wochen nochmals in Davos und konnte es kaum erwarten, wieder einmal vor heimischem Publikum zu starten! Lausanne bekam mir in den letzten Jahren immer sehr gut, weshalb ich auf ein gutes Wettkampfwochenende hoffte. Am Dienstag Abend wurde meine Vorfreude noch von Halsschmerzen gedämpft, doch diese bekam ich schnell in den Griff und einem guten Rennen am Samstag stand nichts mehr im Wege!

Für die Olympische Distanz wird ja der WM-Titel in einer Serie über 7 Rennen vergeben. Nicht so auf der Sprint-Distanz (750m/20km/5km). Ein Tag, ein Rennen, ein direkter Weltmeister. Das Schwimmen lief gut und wir waren eine Spitzengruppe von ca. 15 Frauen. Jedoch nicht lange, da Nicola Spirig hinten ziemlich Dampf machte und die Gruppen zusammen fuhr. So wechselten wir wieder fast alle zusammen aufs Laufen, wo dann die Post abging! Ich fühlte mich nicht so spritzig, konnte jedoch trotzdem einen soliden Lauf zeigen und beendete das Rennen auf dem 21. Rang.

Danach galt es alles Mögliche zu tun, um sich gut und schnell zu erholen, da am nächsten Tag erneut WM-Medaillen vergeben wurden! Dieses Mal im Team-Wettkampf!

Die Team-Rennen sind ziemlich neu im Triathlon und werden hoffentlich an den Olympischen Spielen 2016 in Rio im Programm dabei sein! Die Schweiz trat als zweifacher Titelverteidiger an, galt jedoch auf dem Papier dieses Jahr nicht als Favorit. Ich war das erste Mal dabei und hatte als Start-Athletin enormen Druck. Diesen Druck konnte ich jedoch in positive Energie umwandeln und das Rennen meines Lebens zeigen! Als 3. aus dem Wasser, vorne auf dem Rad und die hälfte der Laufstrecke an der Spitze!! Ein wirklich tolles Gefühl! Der Supersprint (300m/5km/1.2km) kam mir als ehemalige Mittelstrecklerin natürlich sehr entgegen und ich genoss es sehr, wieder einmal „in die Säure“ laufen zu können!

Nach einem fabelhaften Start, einer genialen Leistung von Ruedi Wild, Nicola Spirig und Sven Riederer, konnten wir dann vor einer atemberaubenden Kulisse den Vize-Weltmeistertitel hinter den Engländern feiern! Ein unvergessliches Erlebnis, dass ich meinen „Team-Gspöndli“, dem Swiss-Triathon-Staff und den vielen Schweizer Fan’s zu verdanken habe! MERCI!!

Eure Melanie

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